Paul Voss Krimis


Steig ein in die Welt meiner Geschichten. Du findest spannende Fälle aus der Region Mittelweser.   
Meine Krimis sind vielleicht ein bisschen anders, weil ich selbst jahrelang als Polizeibeamter im Ermittlungsdienst gearbeitet habe.
Aber glaub mir, du findest alles, was ein fesselnder Krimi braucht, nichts für Kinder, ohne Langeweile, so verpackt, dass du voll dabei sein kannst.

Über mich

Paul Voss ist mein Pseudonym, mein bürgerlicher Name ist kein Geheimnis, jedoch hier nicht relevant. 

Zu meiner Biografie: 

Ich trat im April 1996 in den Dienst der Landespolizei Niedersachsen ein. Es folgte das 3 Jahre dauernde Studium an der Fachhochschule der Polizei, zunächst in Hannoversch Münden, dann in Oldenburg. Nach dem Studium landete ich in der Bereitschaftspolizei in Hannover und blieb dort für siebeneinhalb Jahre. In der Rückschau war das die schönste Zeit bei der Polizei. Nach der Fußball WM im Jahr 2006 wechselte ich in den Streifendienst im Kreis Nienburg und fand bald Interesse an der Ermittlungsarbeit, also an dem, was man unter dem Begriff Kriminalpolizei kennt. Bis ich voll und ganz zu "K" wechseln konnte, verging noch einige Zeit, sodass ich erst ab dem Frühjahr 2012 so richtig in die Arbeit der Ermittlungen einsteigen konnte. Es begann eine Zeit, in der ich sehr viel Wissenswertes über Menschen und das Leben lernen durfte. Es begann aber auch eine Zeit, in der ich in Abgründe der Menschheit schauen musste, die ich vorher nicht gekannt hatte. Der Fall, von dem "Mord im Klosterwald" handelt, zeigt nur einige dieser Abgründe. Und so begann ich, trotz der Sicherheit des Beamtentums und der Freude an der Arbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen, darüber nachzudenken, ob ich den Beruf mein gesamtes Leben ausüben wollte. Am Ende entschied ich mich dagegen und kündigte zum Ende des Jahres 2018. 
Mit diesem Schritt begann ein, zumindest beruflich, recht turbulenter, jedoch auch unglaublich interessanter und lehrreicher Lebensabschnitt. Ich arbeitete die überwiegende Zeit selbstständig, suchte mir aber auch zwischendurch zumindest in Teilzeit verschiedene Jobs. Vor allem eröffnete diese Zeit aber die Möglichkeit, mit dem Schreiben der Bücher zu beginnen.
Dieses "turbulente" Berufsleben habe ich inzwischen an den Nagel gehängt.
Seit dem Dezember 2022 arbeite ich in der Kommunalverwaltung, bin also wieder zurück im öffentlichen Dienst. Passend zur Neuerscheinung von Torfmord erscheine auch ich selbst nun in einer neuen Tätigkeit. Der Ort meiner neuen Arbeitsstätte spielt sogar eine Nebenrolle in 'Torfmord'.

Meine Krimis

Mit "Mord im Klosterwald" habe ich einen Mordfall, in dem ich selbst als Mitarbeiter einer Mordkommission ermittelt habe, aufgegriffen. 
Die weiteren Krimis aus meiner Feder entspringen der Fantasie, handeln aber in der Region Mittelweser und damit in meinem ehemals eigenen Zuständigkeitsbereich. Natürlich habe ich auch die Person Paul Voss mir selbst nachempfunden, erlaube ihm aber nach und nach die Entwicklung eines eigenen Werdegangs, auch wenn das dazu geführt hat, dass meine liebe Ehefrau ab "Schreckensklaue" die Bücher nicht mehr lesen möchte ;-) (kein Scherz).

Ich denke, das besondere an meinen Krimis ist, dass sie sehr nah an der realistischen Polizeiarbeit angelehnt sind, wie ich sie kennengelernt und angewandt habe. Natürlich leitet sich daraus nicht ab, dass man davon ausgehen kann, so würde polizeiliche Ermittlungsarbeit generell aussehen. Die professionelle Arbeit der Polizei entwickelt sich und je weiter ich mich davon entferne, desto mehr spielt die eigene Fantasie die wichtigere Rolle. 

Für mich ist das Schreiben der Krimis eine schöne Möglichkeit, den alten Job mit seinen guten Seiten und den lieb gewonnenen ehemaligen Kolleginnen und Kollegen in der Fantasie immer wieder erleben zu können. 

Ein paar Worte zu 'Mord im Klosterwald'

Wie ich es selbst geschrieben habe, basiert das Buch auf einem echten Fall, der sich im Jahr 2015 im Wald des Kloster Loccum ereignet hat. 
Eines möchte ich gleich am Anfang erwähnen: Mir ist bewusst, dass Personen, die in irgend einer Form in den Fall involviert waren, die das echte Opfer oder die Familie kannten oder einfach irgendwie mit dem Fall befasst waren, sich oder andere darin wieder erkennen. 

Wer das Buch liest und weiter recherchiert, kommt auch auf echte Namen. Ob in der Tagespresse oder in sozialen Medien, vielerorts wird das Buch mit dem Echtfall in Verbindung gebracht. 
Eines muss klar sein, ich habe niemanden gebeten, das Buch mit den echten Namen der betroffenen Menschen in Verbindung zu bringen. Jede/r die/der nun meint, sie/er müsse sich persönlich aufregen, öffentliche Kommentare abgeben, schlechte Rezensionen im Onlinehandel vergeben oder mir subjektive Kritik entgegen bringen, darf dies gerne tun. Es wird mich weder dazu bewegen, selbst echte Namen von Personen zu nennen, noch irgendetwas an den Inhalten des Buches zurück zu nehmen, zu ändern oder das Buch gar aus dem Handel zu nehmen. 

Es haben sich Personen zu Wort gemeldet, die sich in dem Buch nicht ausreichend berücksichtigt fühlen, sich klischeehaft dargestellt sehen oder meinen, durch das Buch würde das Leid um den Tod der jungen Frau wieder neu herauf beschworen oder gar vergrößert. 
Dies ist sicher verständlich und vermutlich der Weite geistiger Horizonte geschuldet, wünscht sich doch heute mancher Mensch, die Welt würde sich um ihn drehen...

Doch so ist es nicht, das Leben, die Welt, interessiert nicht das Wohl und Ansehen des Einzelnen. Gleichwohl kann das Wirken des Einzelnen Einfluss auf das Leben und die Welt nehmen, im Guten wie im Bösen, nach einfachem menschlichem Ermessen bewertet. Und so fragen viele unter uns nach dem Sinn des eigenen Lebens und müssen allzu oft feststellen, dass selbst die Definition dieser Frage große Schwierigkeiten aufwirft. Die Beantwortung erst scheint unmöglich und immer unmöglicher, je mehr die vermeintliche Antwort hinterfragt wird. 
So bleibt am Ende vielleicht doch nur eine individuelle, subjektive Interpretation, an der es sich festhalten lässt. 

Was hat dies nun mit dem Buch zu tun?
Dazu folgende Frage: Was erscheint den meisten von uns sinnleerer als der der plötzliche Tod eines sehr jungen Menschen? 
Der Tod der jungen Frau, die sich hinter Sonja Schuiten verbirgt, erscheint unendlich sinnlos, traurig, schrecklich und unfassbar, um ein vielfaches potenziert durch die Art, wie er sich zugetragen hat. Doch er ist real und nichts und niemand kann daran etwas ändern. Nichts im Universum wird diesen Tod ungeschehen machen, den Lauf der Dinge rückwirkend ändern und das Leid von denen nehmen, die zurück geblieben sind. 

Nun frage ich, was ist sinnloser, als den Tod der jungen Frau mit dem Mantel des Schweigens und Vergessens zu bedecken? 

Vielleicht gibt es einzelne Menschen, die diesen Wunsch in sich tragen, weil sie nicht die Kraft haben oder nicht den Weg finden, den Lauf der Dinge als Wahrheit anzuerkennen. Ich bin allerdings überzeugt, dass es notwendig ist, das Leid anzunehmen, um zu einer tieferen Erkenntnis zu gelangen. 

Das Buch habe ich in der Weise geschrieben, wie es mir möglich war. Für mich ist weniger bedeutend, ob sie als LeserIn zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden können. Die Bedeutung für mich liegt darin, dass erkannt werden muss, welche Umstände, welche Eigenschaften, Ansichten und Handlungen von bewusst handelnden Menschen, zu dem Mord an einer jungen Frau geführt haben. 
Für mich ist es von Bedeutung, dass Sie als LeserIn sich bewusst mit den Irrwegen beschäftigen, die in unserem modernen Rechtsstaat so oft beschritten werden. 

Ich weiß, dass das, was ich nun schreibe, äußerst vermessen klingt. 
Stellen Sie sich vor, das Opfer des echten Falles wäre prominent gewesen, hätte prominente Eltern gehabt, womöglich wohlhabende Industrielle oder Politiker. Oder der Täter hätte einen rechtsextremen Hintergrund. Hätte auch dann die Presse gemutmaßt, Opfer und Täter seien nebeneinander spazierend gesehen worden? Hätte man es gewagt, dem Opfer zu unterstellen, es hätte sich womöglich auf einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit dem Täter eingelassen? Hätten die vielen schwerwiegenden Fehler, die sich Polizei, Maßregelvollzug, Justiz und die diesen vorstehenden Ministerien erlaubt haben, auch in einem prominenten Fall keinerlei personelle Konsequenzen nach sich gezogen? 
Ich wage es, provozierend etwas anderes zu behaupten. 
Ich kann nur hoffen, dass mein Buch ein wenig dazu beiträgt, einige Personen und einige Abläufe, besonders aber eine junge Frau, die mit ihrer Weltanschauung und ihrer Liebe zur Natur vieles in ihrem Leben hätte bewirken können, in ein anderes Licht zu stellen, als dies bisher geschehen ist.

Am Ende möchte ich den inzwischen vielen Menschen danken, die mir viel Zuspruch nach Lektüre des Buches entgegen gebracht haben. 
Besonders gefreut habe ich mich über die positiven Rückmeldungen aus der Familie und dem Freundeskreis des Opfers.


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